Personalie Vilua

Dr. rer. nat. Jana Hapfelmeier wird CSO der Vilua Healthcare GmbH

Vilua Healthcare GmbH ernennt mit sofortiger Wirkung Dr. rer. nat. Jana Hapfelmeier zum Chief Science Officer. Sie berichtet in ihrer Funktion an den CEO Dr. med. Jens Härtel.

Jana Hapfelmeier wird CSO der Vilua Healthcare

Dr. rer. nat. Jana Hapfelmeier, CSO Vilua Healthcare

Dazu Dr. rer. nat. Jana Hapelmeier: „Wir wollen eine hohe Evidenz unserer Lösungen erreichen. Der wissenschaftliche Ansatz, Kooperationen mit renommierten Partnern und die Publikation in namhaften Journalen gehören zur DNA von Vilua.“

Dipl. Ing. Claus-Peter Röhr (CEO): „Die Fokussierung auf KI-basierte Produkte und Services wird Dr. rer. nat. Jana Hapfelmeier in Ihrer neuen Position weiter entwickeln und in alle Geschäftseinheiten integrieren.“

Die Vilua Healthcare GmbH wurde im September 2018 als eigenständiges Unternehmen aus der Arvato-Bertelsmann Gruppe herausgelöst. Das Unternehmen erwirtschaftet einen zweistelligen Millionenumsatz und beschäftigt über 200 Mitarbeiter*innen in Deutschland und den USA an den Standorten Berlin, München, Greifswald und Austin/Texas.

Vilua Healthcare GmbH kooperiert dabei mit renommierten wissenschaftlichen und medizinischen Einrichtungen wie dem Helmholtz Zentrum, der Ludwig-Maximilians-Universität und der Technischen Universität München, der Mayo Clinic in den USA oder der Universitätsmedizin Greifswald.

Das interdisziplinäre Expert*innenteam der Vilua Healthcare GmbH besteht aus hochqualifizierten KI-Entwickler*innen, Datenwissenschaftler*innen, medizinischem Fachpersonal, Behavioural Change- und UI-Designern*innen sowie IT-Fachleuten. Zu den langjährigen Kunden zählen namhafte Unternehmen aus dem Gesundheitssystem und der Wirtschaft.

Haben Sie Fragen oder möchten mehr über unsere aktuellen datenzentrierten, KI-gestützten Lösungen für Ihr Unternehmen erfahren?

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Vilua Healthcare bietet datengestützte Services zur nachhaltigen Gesunderhaltung, darunter Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), Arbeitsmedizin, Gesundheits-Motivation und -Apps sowie Arzt-, Apotheken-und Patientensupport.

 


Zurück zur Normalität mit Vilua Healthcare

Der Weg in die Normalität – Arbeitgeber und -nehmer Hand in Hand

15.04.2020 | Lesezeit: 3 Minuten

„Der Weg in die Normalität – Arbeitgeber und -nehmer Hand in Hand“

 

Schrittweise kehren die Betriebe vom Krisenmodus zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Normalität zurück. Doch wie sieht diese „neue Normalität“ aus?

Wie gut lassen sich die Schutzmaßnahmen umsetzen?
Können die empfohlenen Abstände eingehalten werden?
Welche Belange und Ängste haben die Mitarbeiter*innen?
Wie ist der Umgang mit älteren und vorerkrankten Personen?

Die Arbeitgeber sind für die Sicherheit der Mitarbeiter*innen verantwortlich. In Bezug auf die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Freiheit.

Der Blick nach vorn: Die Rückführung in den Normalbetrieb

Noch nie befanden sich derart viele Mitarbeiter*innen gleichzeitig im Home-Office – das gilt sowohl für Deutschland als auch andere Länder. Doch während sich das operative Geschäft noch immer im Krisenmodus befindet, zählt aus taktischer und strategischer Sicht nun der Blick nach vorn. Sorge um die eigene Gesundheit hat nur gut jeder fünfte Arbeitnehmer beim Wiedereinstieg in den Job. 79 Prozent vertrauen ihrem Arbeitgeber, dass dieser ihren Gesundheitsschutz gewährleistet. Das Vertrauen ist da, doch müssen die Erwartungen erfüllt werden und ein “neues Normal” muss jetzt an den Start gebracht werden. Dazu sind einige Schutzmaßnahmen notwendig, die in Betrieben umgesetzt und eingehalten werden sollten.

Vilua unterstützt Unternehmen bei der schnellen Wiedererlangung der Betriebsfähigkeit nach dem Corona-Lockdown und Begleitung der Mitarbeiter*innen in der Exit-Phase sowie der Folgezeit. Wir helfen Arbeitgebern ihre Mitarbeiter*innen erfolgreich in den Betrieb zu integrieren. Das Ganze erfolgt ohne großen Aufwand: Arbeitgeber stellen ihrem Personal die Vilua+ App zur Verfügung.

 

Einfache und sichere Schritte

Mitarbeiter*innen können ein Gesundheits-Assessment durchführen, über Verhaltensregeln informiert werden und Gesundheitstipps bekommen, sowie auf Wunsch einen Coach sprechen. Die Daten werden  pseudonymisiert, ohne dass Rückschlüsse auf personenbezogenen Daten erfolgen können, erhoben und können dem Arbeitgeber aggregiert und anonymisiert zur Verfügung gestellt werden.

Wir helfen Ihnen dabei, den Betrieb im Rahmen der aktuellen Infektionsschutz-Regelungen wieder an den Start zu bringen; zusammen und gesund zurück in die Normalität.


COVID-19 - Zeit des Stillstands, Chance zum Umdenken

15.04.2020 | Lesezeit: 5 Minuten

„Digitalisierung ist das Gebot der Stunde.“

Dr. med. Jens Härtel im Interview zu COVID-19

Das Coronavirus lässt die Welt stillstehen. Dr. med. Jens Härtel, CEO von Vilua Healthcare, sieht in der kritischen Lage um COVID-19 die Möglichkeit für ein Umdenken. Neben Anreizen für mehr Bewegung und bewussteres Verhalten, glaubt er an Veränderung und Fortschritt im Digital Health Bereich. Und den Durchbruch der Bedeutung der Gesunderhaltung.

Jens Härtel sieht Chancen für Digital Health in Zeiten von Covid-19
Jens Härtel sieht große Chancen für den Durchbruch von Digital Health in Zeiten von COVID-19 

Die momentane Lage ist eine Herausforderung für ein jedes Unternehmen, sowie auch für jeden Menschen individuell. Was bedeutet Covid-19 für unsere Gesellschaft? Kann Ihrer Meinung nach etwas getan werden, um diese Pandemie einzudämmen?

„COVID-19 zeigt der Gesellschaft auf, welche Grenzen trotz Globalisierung existieren.
Je weiter die Pandemie fortschreitet, desto individueller werden die Lösungen einzelner Staaten, Gesellschaften und Gesundheitssysteme. Es ist offensichtlich: fehlende Harmonisierung und unzureichende Digitalisierung der Gesundheitssysteme sind Barrieren für schnelle Antworten auf die derzeitigen Herausforderungen!
Digitalisierung ist daher das Gebot der Stunde in allen Bereichen: Schule, Arbeit, Kultur und eben auch Gesundheit; ganz aktuell z.B. durch Initiativen wie die gezielte Informationsvermittlung, das zentrale Intensivbetten-Register und durch die Annäherungs-App.

Es muss jetzt und für die Zukunft reagiert werden – wir dürfen nicht noch mehr Zeit verlieren: Risikoprofilbildung, schnelle Versorgung, gezielte Isolierung von Risikogruppen. Zudem müssen breitflächige Tests und individualisierte Infos zur Gesunderhaltung zur Verfügung gestellt werden. Dies alles ist möglich, auch unter Einhaltung des Datenschutzes.“

 

Welche Schlüsse kann die Gesellschaft daraus ziehen? Wie wird in Zukunft mit ähnlichen Umständen umgegangen?

„Ich hoffe, wir lernen schneller und konsequenter in gewissen Fragen der Gesundheit und insbesondere der Gesunderhaltung zu agieren. Die Gesundheit ist nicht nur eine Branche, sondern es geht um das Leben und die Lebensqualität eines jeden von uns. Digitalisierung wird uns unterstützen, effizienter und damit auch kostengünstiger zu werden. Das Bewusstsein für Gesunderhaltung sollte gestärkt werden, denn es kommt auf jeden Einzelnen und sein Verhalten an, wie uns die heutige Zeit eindrucksvoll lehrt.

Wir müssen uns darauf einstellen, dass ähnliche Umstände jederzeit auf uns zukommen können. Sobald erste Fälle einer hochansteckenden Krankheit ohne Behandlungsmöglichkeiten auftreten, muss konsequent isoliert werden und die Ausbreitung damit schneller verhindert werden.“

 

Vilua Healthcare entwickelt seit Jahren digitale Lösungen und Apps im Gesundheitsbereich. Was bedeutet die Corona Pandemie für Vilua und wie können Sie aktiv einen Mehrwert zur Krisenbewältigung leisten?

„Die Corona Pandemie zeigt auf, wie wichtig es ist, in Zukunft eine Gesundheitsplattform einzusetzen, die alle Daten und digitalen Anwendungen für die Nutzer*innen an einer Stelle zusammenführt. Und ihnen die richtigen Empfehlungen, basierend sowohl auf den eigenen Daten, als auch wissenschaftlichen Erkenntnissen, schnell und individuell zuspielt.

Viluas Stärke ist es, Daten zu interpretieren und nach Risikoprofilen aufzubereiten. Den Einzelnen gezielt zu informieren. Wir können den Nutzer*innen helfen, ihre Symptome richtig einzuschätzen, sich entsprechend der wissenschaftlichen Empfehlungen zu verhalten, ihre Immunabwehr zu stärken und damit nachhaltig etwas für die eigene Gesunderhaltung zu tun. Das reduziert auch Ängste und Unsicherheiten.
Wir unterstützen zudem die Arbeitgeber, den Wiedereintritt für ihrer Mitarbeiter*innen gezielt zu steuern.“

 

Was nehmen Sie persönlich aus diesen herausfordernden Zeiten mit? Und wo sehen Sie Vilua Healthcare in Zukunft?

„Persönlich lerne ich die kleinen Dinge des Lebens zu schätzen, wie ein gemeinsames Frühstück mit der Familie, eine Diskussion mit den Kindern, oder eine Stunde Sport. Ich hoffe, dass ich trotz Krise – oder gerade deshalb – diese schönen Momente des Alltags weiterhin wertschätzen kann.

Als Arzt und als Geschäftsführer von Vilua Healthcare bin ich überzeugt: Gesunderhaltung und die Digitalisierung in der Medizin sind wichtige Schlüssel für jeden Einzelnen und die Gesellschaft als Ganzes. Wir werden uns für die beste Lösung zur Gesunderhaltung der Bevölkerung einsetzen. Eine Lösung, die uns nicht nur auf künftige Krisen vorbereitet, sondern die Gesundheit jedes Einzelnen schützt und erhält.“


Gesundheitspionier in Mecklenburg-Vorpommern

13.08.2019 | Lesezeit: 5 Minuten

Vilua Healthcare GmbH eröffnet neuen Standort in Mecklenburg-Vorpommern

Die Vilua Healthcare GmbH, einer der führenden deutschen Anbieter von datenbasierten und nutzerzentrierten Lösungen in der Gesunderhaltungswirtschaft, eröffnet ihren vierten Standort in der Universitätsstadt Greifswald.

Vilua Healthcare tritt mit einem neuen Konzept im Bereich Tele-Health und Künstlicher Intelligenz am Gesundheitsmarkt auf und ist bisher mit zwei Standorten in Berlin und einem in München vertreten. Im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern ist mit ca. 97.600 Beschäftigten etwa jeder siebte Erwerbstätige im Gesundheitsbereich tätig – Tendenz steigend. Das Land MV hat sich selbst auf die Fahne geschrieben, Deutschlands „Gesundheitsland Nummer eins“ zu werden. Vilua, „Pionier der Gesunderhaltungswirtschaft“, startet nun auch in MV durch und baut seit Anfang des Jahres einen neuen Standort in der Hansestadt Greifswald auf.

Forschung und Innovation in der Gesunderhaltung

Durch die starke Verbindung von Wissenschaft, Forschung und Technologie ist Greifswald ein Innovationszentrum für zukunftsorientierte Unternehmen.

Neben der bekannten Universität verfügt die Stadt über weitere Forschungseinrichtungen, wie das Alfried Krupp Wissenschaftskolleg, das Leibniz-Institut, das Max-Planck-Institut, sowie das Friedrich-Loeffler-Institut. Ein Drittel der ca. 60.000 Greifswalder ist dabei in der Forschung, Entwicklung oder Hochschulbildung tätig.

Zahlen, die sich sehen lassen können: Greifswald ist eine der wenigen Städte in Mecklenburg-Vorpommern, in denen die Bevölkerung stetig wächst. Auch die vielen Studenten, 2019 ca. 10.000, tragen zu der lebendigen und attraktiven Stadtatmosphäre bei. Nicht zu vergessen, die Nähe zum Meer. Denn nur wenige Kilometer von der Stadt entfernt laden die Strände der Ostsee zu erholsamen Spaziergängen und Badeausflügen ein.

Ein lebenswerter Ort, der mit dem „Masterplan Gesundheitswirtschaft 2020“ der Landesregierung noch attraktiver werden soll. Mit diesem wird der Ausbau Mecklenburg-Vorpommerns zu einem führenden Gesundheitsland weiter vorangetrieben. Denn mit etwa vier Mrd. € Bruttowertschöpfung ist die Gesundheitsbranche MVs durchaus vergleichbar mit der Tourismus- oder Ernährungsindustrie.

Vilua Healthcare in Mecklenburg-Vorpommern

Die Vilua Healthcare GmbH ist bereits seit 2017 in der Region aktiv. Zusammen mit dem Land MV, der Förderung der Europäischen Union, sowie der Universitätsmedizin Greifswald (UMG) bietet sie eine mobile Gesundheitsförderung für ortsansässige Arbeitgeber an. Das sogenannte PAKt-Mobil fährt direkt bei den Unternehmen vor und führt mobile Gesundheitschecks, sowie ein anschließendes Gesundheitscoaching durch. Dadurch können Unternehmen und ihre Mitarbeiter in ländlichen Gebieten an umfassenden und modernen Gesundheitsangeboten teilhaben.

Durch die UMG werden die verschiedenen Coaching-Varianten miteinander verglichen sowie die Wirksamkeit der Vilua Komponenten Gesundheitscheck, persönliches Coaching und digitales Kommunikationsportal als Gesamtsystem evaluiert, um die Nachhaltigkeit und Wirksamkeit des Programms sicher zu stellen.

Pakt MV Bus
Das PakT-Mobil

Mit neuem Standort direkt vor Ort die Gesunderhaltung stärken

Mit dem Aufbau des neuen Standortes in Greifswald fördert die Vilua Healthcare GmbH gezielt die Gesunderhaltung in Mecklenburg-Vorpommern und schafft neue Perspektiven für Arbeitnehmer der Ostseeregion. Hier entstehen innovative Angebote, die betriebliches Gesundheitsmanagement, betriebliche Gesundheitsförderung sowie arbeitsmedizinische Leistungen zu einem Service für nachhaltige Gesunderhaltung vereinen.

Von der App- und Software-Entwicklung, über das Produkt- und Projektmanagement sowie Product Design, von Teamleiter*in und Operations Manager*in bis Tele-Coaching Mitarbeiter*in werden zahlreiche Stellen neu besetzt. Am Standort Greifswald werden dafür bis zu 100 neue Arbeitsplätze geschaffen. Unter dem Motto „Zurück zum Meer“ richtet sich Vilua unter anderem an Heimkehrer und Heimatverbundene aus MV, die innovative Gesundheitslösungen vorantreiben wollen.


Viluas neuer Standort in Greifswald

Vilua Healthcare bietet datengestützte Services zur nachhaltigen Gesunderhaltung, darunter Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), Arbeitsmedizin, Gesundheits-Motivation und -Apps sowie Arzt-, Apotheken- und Patientensupport. Vilua wurde 2017 von Dr. med. Jens Härtel als Marke der Arvato CRM Solutions gegründet und agiert seit September 2018 als eigenständige Gesellschaft. Das Unternehmen beschäftigt über 190 Mitarbeiter in Berlin, München und ab sofort auch in Greifswald. Das interdisziplinäre Expertenteam bestehend aus Datenanalysten*innen, User-Experience-Designern*innen, Gesundheitscoaches und -ökonomen*innen, Biologen*innen, PTAs, Medizinern*innen sowie IT-Fachleuten arbeitet unter Einhaltung höchster Qualitätsansprüche und Datensicherheit im Rahmen internationaler Standards.


Telemedizin und Patientenbegleitprogramme

08.08.2019 | Lesezeit: 4 Minuten

Wegweisend für Diabetes- und Geriatrie- Patienten?

Insbesondere Patienten mit chronischen Erkrankungen und ältere Menschen mit vielseitigen Krankheitserscheinungen sind auf eine kontinuierliche, effiziente und vor allem einfache Unterstützung angewiesen. Nicht nur in dünn besiedelten Regionen, auch in Metropolregionen leiden vor allem ältere Menschen unter einer mangelnden Versorgungssicherheit. Diese wird besonders durch die abnehmende Mobilität weiter verstärkt. Lange Wartezeiten, Schwierigkeiten mit der Terminvergabe und hohes Patientenaufkommen bei den behandelnden Ärzten machen es erforderlich, dass zukünftig neben dem klassischen Arztbesuch auch neue Möglichkeiten der Patientenversorgung und Betreuung gefunden werden müssen.[1]

Moderne Kommunikationsmedien, der neue Standard

Viele der Betroffenen haben bereits Anspruch auf Pflegeleistungen. Sie werden durch ihre Angehörigen, durch ambulante Dienste oder Mitarbeiter von stationären Einrichtungen begleitet. Insbesondere für diese Gruppe eignet sich die zusätzliche Unterstützung durch Telemedizin und Patientenbegleitprogramme. Diese bieten eine moderne Möglichkeit zur nachhaltigen Verbesserung der zielgerichteten Kommunikation zwischen den beteiligten Akteuren. Sie tragen damit zur Patientensicherheit bei und steigern die Lebensqualität und Teilhabe der Patienten.

Laut Daten der Studie „Future Health 2018“ PwC[2] können digitale Lösungen eine wertvolle Ergänzung der medizinischen Versorgung darstellen. Das persönliche Patient-Arzt-Verhältnis ersetzen sie selbstverständlich nicht. Rund 72% der Befragten halten moderne Kommunikationsmedien für einen notwendigen Standard in Arztpraxen.[3] Der Videochat mit dem Arzt oder die Online-Unterstützung von Patienten liegen damit voll im Trend. Wie die Fontane Studie der Charité zeigt, durchaus mit Erfolg.[4]

Diabetes-Patientin im Videochat mit einem Arzt

Nachhaltige Verbesserung in der Lebensqualität

Patientenbegleitprogramme sind ein erfolgreiches und wichtiges Einsatzgebiet für die Nutzung der neuen Kommunikationsmedien. Sie haben das Ziel, Menschen mit chronischen Krankheiten geeignete und individuelle Unterstützung im Umgang mit ihrer Erkrankung anzubieten und damit ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. Kaum ein Bereich ist dafür so geeignet wie das Diabetesmanagement bei älteren Patienten. Oberstes Ziel ist es, die Selbstbestimmung dieser Patienten zu stärken und sie sicherer im Umgang mit der Erkrankung und ihren Symptomen zu machen. Die Nutzer werden insbesondere durch die Anwendung digitaler Apps und durch die Betreuung durch kompetente Gesundheitsmotivatoren unterstützt. Die Kommunikation findet dabei über diverse Kanäle wie Telefon, SMS, Email, Videostream, Nutzung der App-Funktionen oder anderer digitaler Medien statt. Die Sicherheit im täglichen Management ihrer chronischen Erkrankung bietet den Betroffenen die Chance, die positiven Aspekte zur Förderung der Lebensqualität in den Vordergrund zu rücken und nicht immer nur mit den Defiziten konfrontiert zu sein. Zukünftig wird die deutliche Ausweitung der Nutzung von Patientenbegleitprogrammen in der Regelversorgung ein unausweichlicher Entwicklungsschritt in Richtung Selbstbestimmung und Patientensicherheit sein.



Künstliche Intelligenz für die Gesunderhaltung von morgen

07.08.2019 | Lesezeit: 5 min

Fluch oder Segen?

„Ihr Einkaufsverhalten wurde analysiert. Der Liste wurden 113 neue Produkte hinzugefügt und Ihr Konto mit folgendem Betrag belastet: 159.000 Euro. Schufa Eintrag wird automatisch angepasst und ihre Lebensversicherung gekündigt“ – Mein Sprachassistent.

Der Sprachassistent, selbstfahrende Autos, der Facebook Newsfeed – Künstliche Intelligenz findet sich überall in unserem Alltag. Da scheint es nur noch eine Frage der Zeit, bis mein Handy beginnt mir Sachen zu kaufen, von denen es glaubt, dass ich sie unbedingt brauche, sich mit anderen Systemen verbindet und mir Stück für Stück die Kontrolle über mein Leben entgleitet. Ist KI der Schrecken der Zukunft, oder das Feuer des 21 Jahrhunderts?

Schematische Darstellung eines neuronalen Netzwerkes   

Intelligenz aus Erfahrung 

Zunächst stellt sich gemeinhin die Frage, was Intelligenz eigentlich ist und inwiefern sie künstlich erzeugt werden kann. Möglicherweise würden wir schon einen Taschenrechner als intelligent beschreiben. Es zieht einen logischen Schluss, im Fall des Taschenrechners ist das schon die Addition von fünf und sieben - schneller als jeder Mensch. In einem Taschenrechner sind jedoch schon alle Rechenregeln ausprogrammiert. Das ist der wesentliche Unterschied zu einer künstlichen Intelligenz.

Bei einer KI handelt es sich um ein System, das auf Basis erlernter Algorithmen, Datensätze durchforstet und Vorhersagen erstellt. Dabei sind ihr keine festen Regeln vorgegeben. Stattdessen werden diese von ihr selbst entwickelt um eine Aufgabe optimal zu lösen. Dabei ist die KI immer genau auf eine Art der Aufgabe zugeschnitten. Zum Beispiel unter einer Vielzahl von Bildern die richtigen zu erkennen. Solange die Zielsetzung nicht verändert wird, wird die KI nichts anderes tun als diese bestmöglich umzusetzen. Eine systemübergreifende künstliche Intelligenz, die bewusst versucht dem Menschen zu schaden, ist deswegen nicht realistisch. Stattdessen hält die KI Einzug in verschiedenste Brachen. Bei Automobilherstellern, der Bilderkennung und dem Sprachassistenten ist ihr Einsatz bereits unverzichtbar geworden. Ebenso in der Gesundheitsbranche.

Datengestützte Betriebliche Gesunderhaltung  

Gesunderhaltung mit KI 

Faktoren, die die Gesundheit begünstigen, sind vielseitig und keineswegs vollständig bekannt. Stress, schlechte Ernährung, zu wenig Sport: all das kann dazu führen, dass gesundheitliche Risiken entstehen. Deswegen ist es umso wichtiger, Daten von möglichst vielen verschiedenen Menschen zu sammeln, um Risikofaktoren zu identifizieren und damit eine Früherkennung und rechtzeitige Unterstützung zu ermöglichen. Diese systematisch erhobenen Daten werden verschlüsselt, anonymisiert gesichert und der KI zu Trainingszwecken und Prognose zur Verfügung gestellt. Natürlich behält dabei jeder Mensch die Hoheit über seine Daten und kann jederzeit auf sie zugreifen.

Die KI untersucht und analysiert solche Datensätze auf Basis bestimmter Algorithmen, und erstellt Risikoprofile. Sie beginnt also Muster in diesen Datensätzen zu suchen. Diese gleicht sie wiederum mit neuen Datensätzen ab. Daraus können sich personalisierte, gesunderhaltene Maßnahmen ergeben und schließlich zielgenau eingeleitet werden -.

Wie eine solche Maßnahme aussehen könnte, lässt sich gut am Beispiel des Gesundheitsmotivators erklären. Werden durch KI-gestützte Analysen bestimmte risikobegünstigende Verhaltensmuster erkannt, können diese durch entsprechende Motivation zur Gesunderhaltung verändert werden. Die KI greift hier dem Gesundheits-Motivator mit ihren Analysen unter die Arme.  Er unterstützt bei der Erarbeitung individueller Gesundheitsziele und bedarfsgerechter Maßnahmen. Lösungsorientierte Frage- und Kommunikationstechniken helfen persönliche Ressourcen zu mobilisieren und die Selbstreflexion zu fördern. Die erarbeiteten Maßnahmen fließen dabei wieder als Input zurück an die KI, damit diese in Zukunft noch genauer arbeitet.

Wir sind überzeugt: Die KI spielt die entscheidende Rolle in der Gesunderhaltung von morgen – Tatsächlich kein Fluch, sondern ein Segen für uns alle!

 

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Dr. Jens Härtels Vision der Gesunderhaltung

14.03.2019 | Lesezeit: 5 min

Gesunderhaltung vs. Krankheitsmanagement

Kennen Sie das Geheimnis, wie Sie dauerhaft gesund bleiben können - das heißt sich gesund zu erhalten?

Im täglichen Leben, in der Öffentlichkeit, im Privaten und in der Medizin steht meist die Krankheit im Vordergrund. Wie sie therapiert wird, wie mit ihr umgegangen wird, wie sie das Leben einschränkt. Dieses Vorgehen gleicht einem Reparaturbetrieb. Ist etwas kaputt, muss es erneuert, ausgetauscht, oder gar weggeschmissen werden. Reparatur ist etwas Gutes, aber wäre es nicht besser, auf den Verschleiß einzuwirken und ihn ggf. grundsätzlich zu verhindern?

Dr. med. Jens Härtel  

In der Industrie, z.B. in der Automobilbranche, dem Flugverkehr oder in der Produktion investieren wir selbstverständlich und systematisch in die Erhaltung der Maschinen und Transportmittel. Aber wie sieht es in der Gesundheitsbranche aus?

Nach wie vor kümmern wir uns erst um die Gesundheit, wenn bereits die ersten Symptome aufgetreten sind oder sich eine Krankheit bereits manifestiert hat. Stattdessen sollten wir Sorge dafür tragen, dass wir frühzeitig und gezielt die Risiken für Erkrankungen minimieren. Wir sollten herausfinden, durch welche Faktoren in unserem alltäglichen Leben mögliche Erkrankungen begünstigt werden und diese positiv beeinflussen. Das ist es, was Gesunderhaltung ausmacht.

Gesunderhaltung im Kleinen und im Großen

Wenn ich persönlich an Gesunderhaltung denke, dann sehe ich eine Gesellschaft, die nicht nur auf die Behandlung von Krankheiten fixiert ist, sondern den Menschen als Ganzes und in seinem individuellen Lebenskontext betrachtet. Ich sehe gesunde Menschen und chronisch Erkrankte, die nicht mehr auf Krankheit oder subjektive Gesundheit reduziert werden.

Möchte nicht ein jeder ein unbeschwertes Leben führen? Ich persönlich treibe Sport, kaufe bewusst ein, ernähre mich gesund. Ich beachte also Faktoren, die eine Krankheit weniger wahrscheinlich machen und mit denen ich mich persönlich gesunderhalten kann, und Millionen andere Menschen tun mir das gleich. Allerdings vermag ich nicht zu sagen, welchen Einfluss einzelne Faktoren haben und was das für meine Gesundheit bedeutet. Was genau macht also den entscheidenden Unterschied?

In der Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Partnern und unter Anwendung eines evidenzbasierten Ansatzes hat sich Vilua auf die Fahne geschrieben herauszufinden, welche Faktoren tatsächlich die Gesunderhaltung des einzelnen Menschen beeinflussen.

Dr. med. Jens Härtel  

Erfassen - Bewerten - Beraten

Nicht die Krankheiten stehen bei uns im Vordergrund, sondern das Leben davor, dabei, danach. Menschen gesund erhalten, anstatt erst einzugreifen, wenn sie bereits krank sind.

Das CareCenter ist unsere Lösung, die Brücke zwischen Gesundheit und Krankheit. Menschen werden im CareCenter aus unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet und möglichst ganzheitlich erfasst, gemessen, analysiert und beraten. Ein wesentlicher Aspekt ist, Gesundheitsdaten früher als bisher zu erfassen und zusammenzuführen. Anhand von vergleichenden anonymisierten Datensätzen erkennen wir neue Zusammenhänge und identifizieren unter anderem mit Hilfe von KI Indikatoren, die Gesunderhaltung bewirken. Den Menschen als Ganzes betrachten, ganzheitliche Tests anbieten und auf dieser Datengrundlage individuell und evidenzbasiert beraten: das ist unsere Aufgabe. Das schafft den tatsächlichen Mehrwert, persönlich und für die Gesellschaft.

Gesundheit neu denken

Natürlich wird es auch weiterhin kranke Menschen geben. Die Rolle des Arztes hat nach wie vor ihre Berechtigung. Trotzdem steht unserem gesellschaftlichen und gesundheitlichem System ein entscheidender Wandel bevor: vom krankheitsbezogenen System zum Konzept der Gesunderhaltung. Der Beruf des Arztes wird zunehmend davon geprägt sein, ein Lotse für individuelle Gesunderhaltung zu werden und nach wie vor, aber zu einem sehr frühen Zeitpunkt Therapien einzuleiten und diese zu begleiten.

Das Potential der Gesunderhaltungswirtschaft ist mindestens so groß ist wie die Kosten im Krankheitssystem. Wenn in einer frühen Phase in die Gesundheit investiert wird, können nachhaltige Erfolge verzeichnet und hohe Folgekosten vermieden werden. Ich sehe Vilua hierbei an der Spitze. Unsere Kompetenzen und Lösungen betrachten den Menschen immer als Ganzes. Mit Vilua wird Gesundheit neu gedacht.

Erfahren Sie mehr über Viluas Lösungen zur Gesunderhaltung 

 


Gesundheitscoach beim coaching

Was macht ein systemischer Gesundheitscoach?

12.03.2019 | Lesezeit: 5 Minuten

Maria Bragina, ein systemischer Gesundheitscoach bei Vilua berichtet 

Coaching wird oft mit dem Herauskitzeln von Spitzenleistungen und dabei am ehesten mit Sport in Verbindung gebracht. Als Gesundheitscoach trainiert man aber keinen Stürmer, beim nächsten Spiel möglichst viele Tore zu schießen. Sondern unterstützt einen Teilnehmer*  dabei, sein persönliches Gesundheitsziel zu definieren und umzusetzen.

Eine nachhaltige Verhaltensänderung gelingt aber nur, wenn der Teilnehmer selbst die Verantwortung für sich und seine Gesundheit übernimmt. Der Gesundheitscoach agiert als Motivator und Prozessbegleiter.


Maria Bragina im Coachinggespräch 

Mit den richtigen Fragetechniken auf dem Weg zum Wohlbefinden

Um diese persönlichen Gesundheitsziele zu definieren und den Prozess der Umsetzung zu begleiten, führe ich immer persönliche Gespräche mit dem Teilnehmer. Entweder telefonisch und oder face-to-face. Einige Teilnehmer öffnen sich eher, wenn die erste Kontaktaufnahme persönlich erfolgt. Andere wiederum bevorzugen die Anonymität des Telefons, um über ihre Gedanken und Gefühle zu sprechen. Da ist jeder unterschiedlich. Abhängig vom Thema und vom individuellen Bedarf, folge ich meiner Erfahrung und setze Fragetechniken ein, die ich in der Ausbildung erlernt und verinnerlicht habe. Das sind zum Beispiel die systemischen Fragen oder bestimmte Übungen (z.B. Meta Mirror), die meine Teilnehmer dabei unterstützen, ihre eigene Position aus anderen Perspektiven zu betrachten und sich selbst zu reflektieren.

Ein ganzheitlicher Ansatz für nachhaltige Verhaltensänderung

Jeder Teilnehmer trägt bereits eine Lösung beziehungsweise ein Ziel in sich. Diese eigene Quelle versuche ich der Person bewusst zu machen und in den Fokus zu stellen – das ist für mich Coaching. Jemand, der mit Gewichtsproblemen zu mir kommt und abnehmen will, hat möglicherweise Stress auf der Arbeit. Vielleicht reagiert er mit einem gesteigerten Konsum an Süßigkeiten. Das Angebot einer Strategie zur Stressvermeidung wäre demnach viel entscheidender als eine Diät. Sobald der Teilnehmer lernt mit dem Stress positiv umzugehen, sinkt womöglich auch sein Bedürfnis nach Süßigkeiten.

Dieser lösungsorientierte und ganzheitliche Weg des Coachings im betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) ist für mich der entscheidende Grund diesen Tätigkeitsbereich zu wählen. Es werden keine oberflächlichen Tipps und Ratschläge erteilt, sondern das komplette Umfeld des Teilnehmers betrachtet, um Wohlbefinden und Lebensqualität zu steigern. Die Strategien die dabei entwickelt werden, haben eine deutlich nachhaltigere Wirkung, da sie sich ganz individuell auf die Bedürfnisse und die Erfahrung der Person ausrichten.

Viluas Gesundheitscoaches, Maria Bragina und Daniel Weber

Viluas persönliche Kompetenz

Das Besondere als Gesundheitscoach bei Vilua ist, dass man sich einbringen kann, Verantwortung übernehmen kann und bei wichtigen Entscheidungen einbezogen wird.

Hier kann ich Lösungen entwickeln, stehe im Austausch mit meinem interdisziplinären Team und bin durch regelmäßige Workshops auf dem neuesten fachlichen Stand. Sodass die Arbeit niemals zur Routine wird.  Jeder Tag sieht etwas anders aus. Ich plane meine Coaching Gespräche im Voraus und begegne den Teilnehmern entweder telefonisch oder persönlich. Zwischen den Terminen beantworte ich Emails, plane die kommenden Tage und stimme mich mit meinen Ansprechpartnern aus den Projekten ab. Die Folgegespräche vereinbare ich jeweils bedarfsorientiert mit den Teilnehmern zusammen.

Selbstorganisation und Zeitmanagement spielt bei meiner Arbeit als Coach eine ebenso große Rolle wie offen, empathisch und sicher mit den Teilnehmenden zu interagieren. Der Tätigkeitsbereich des systemischen Gesundheitscoaches ist für uns alle ein erfüllendes Arbeitsgebiet, das den Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Erfahren Sie mehr über das Gesundheitscoaching bei Vilua

*Um die Lesbarkeit zu verbessern, verwenden wir im folgenden Text die Bezeichnung Teilnehmer im Maskulinum. Damit möchten wir niemanden ausschließen und sprechen alle Gender an (m/w/d).


Nora Köberle Data Science

Was macht ein Digital Health Data Scientist?

11.12.2018 | Lesezeit: 3 Minuten

Nora Köberle (28), Digital Health Data Scientist bei Vilua, berichtet.

Wenn ich erkläre, was ich täglich mache, sind viele zunächst etwas verunsichert: „Was? Du kannst voraussagen, dass ich in drei Jahren einen Bandscheibenvorfall bekomme?“. So geht das natürlich nicht. Als Digital Health Data Scientist werte ich zwar systematisch anonymisierte Patientendaten und Krankheitsverläufe aus und generiere daraus neues Wissen, das sich auch auf Aussagen über die Zukunft bezieht. Allerdings sind das statistische Werte. Das heißt, ich mache Muster in Millionen von Kennzahlen sichtbar und kann sagen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit für eine Person ist, in einem bestimmten Zeitraum an einer bestimmten Krankheit zu erkranken - wenn bestimmte Faktoren, wie zum Beispiel Alter, Gewicht, Stressfaktoren, Beruf, Vorerkrankungen zusammenkommen. Das ist aber nur der erste Schritt.


Nora Köberle 

Mit Datenanalysen auf dem Weg zur Gesunderhaltung

Denn eigentlich geht es darum, was wir mit diesem Wissen machen können: Nämlich Vorbeugen, gesunderhaltende Maßnahmen ergreifen und so schon im Vorfeld versuchen, die Gesundheit positiv zu beeinflussen.

Wir sind technisch an einem Punkt angelangt, an dem wir diese Informationen der Vielen zum Wohle jedes einzelnen Patienten und am besten schon vorher in der Gesunderhaltung einsetzen können. Wir sehen plötzlich medizinische und pharmazeutische Zusammenhänge, auf die wir früher vielleicht nie selber gekommen wären. Eventuelle Risiken können viel schneller erkannt werden.

Die Basis dafür sind die Gesundheitsdaten. Eigentlich heißt es, dass es fast egal ist, welche Daten man als Data Scientist vor sich hat, da die statistischen Methoden immer gleich sind. Mir ist aber schnell bewusst geworden, dass es etwas anderes ist, ob ich zum Beispiel bei einem Online-Shop oder bei einer Bank arbeite. Medizinische Daten sind komplexer und vielschichtiger. Um die richtigen Antworten aus den Datensätzen zu ziehen, sind Programme wie R-Studio meine best friends und es hilft sehr, verschiedene Programmiersprachen zu beherrschen. Außerdem ist man sich schon bewusst, dass sich hinter jeder Information ein Mensch verbirgt, dem es nicht gut geht oder ging.

Daten für ein besseres Leben

Mir war es daher wichtig, etwas mit Daten zu machen, das den Menschen direkt hilft. Bei Vilua ist das möglich. Bei uns rufen zum Beispiel Betriebe an, die etwas für die Fitness und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter machen möchten. Wir arbeiten dann mit den einzelnen Mitarbeitern, die das auch möchten, zusammen und erheben individuelle Gesundheitsinformationen. Im Ergebnis können wir sehr gezielte und sinnvolle Empfehlungen geben, die dem einzelnen wirklich helfen können.

Erfahren Sie mehr über unsere Datenkompetenz.


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Vilua Healthcare: Erfolgreiche Zertifizierung

10.10.2018 | Lesezeit: 2 Minuten

Vilua wurde im Oktober 2018 nach dem internationalen Qualitätsmanagement-Standard für Medizinprodukte EN ISO 13485:2016 zertifiziert. Mit diesem Zertifikat wird der Vilua Healthcare bestätigt, dass ihr Qualitätsmanagementsystem die hohen Anforderungen von Kunden und Regulierungsbehörden im Bereich der Medizinprodukte erfüllt.

Auditiert wurde die Vilua Healthcare von der DQS Medizinprodukte GmbH, einem international anerkannten und akkreditierten Zertifizierer für Managementsysteme im Gesundheitswesen, insbesondere im Rahmen der Medizinproduktezulassung.

Vilua ist einer der führenden deutschen Anbieter von datenbasierten und nutzerzentrierten B2B-Lösungen in der Gesunderhaltung sowie dem Versorgungsmanagement. Das Angebot der Vilua umfasst zwei Bereiche: Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) und Patientenbegleitprogramme.  Der Bereich BGF bietet Vilua Lösungen für die Gesunderhaltung für Arbeitgeber, für Krankenversicherungen sowie in Kliniken. Viluas Patientensupport umfasst Versorgungsprogramme zur Patientenbetreuung.

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